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	<title>Lichtbild-BlogLichtbild-Blog | Lichtbild-Blog</title>
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	<description>Dietrich Hackenberg – Fotografie, Migration und Geschichte</description>
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		<title>Nach dem GAU in Japan – Anti-Atom unterm Förderturm</title>
		<link>http://blog.lichtbild.org/geschichte/gau-japan-anti-atom-unterm-foerderturm/2011/03/</link>
		<comments>http://blog.lichtbild.org/geschichte/gau-japan-anti-atom-unterm-foerderturm/2011/03/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 19:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hacky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[In Japan läuft eine Kernschmelze ab. In Bochum habe ich mich an der Demonstration gegen die Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke beteiligt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_439" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a href="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/anti-atomkraft-bochum-foerderturm-2.jpg"><img src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/anti-atomkraft-bochum-foerderturm-2.jpg" alt="Anti-Atomkraft Demonstration in Bochum. Im Hintergrund der Förderturm des Bergbau-Museums" title="Anti-Atomkraft Demonstration in Bochum während in Japan eine Kernschmelze abläuft" width="590" height="395" class="size-full wp-image-439 colorbox-438" /></a><p class="wp-caption-text">Anti-Atomkraft Demonstration in Bochum im Schatten des Förderturms des Bergbau-Museums. Währenddessen läuft in Japan eine Kernschmelze ab. © Dietrich Hackenberg</p></div><br />
<strong>Nach Erdbeben und Tsunami läuft im japanischen Atomkraftwerk Fukushima I eine Kernschmelze ab. Der GAU, der größte anzunehmende Unfall. In der Bergbaustadt Bochum wird dafür demonstriert, alte deutsche Atomreaktoren sofort abzuschalten.</strong></p>
<p>Jede Energiegewinnung hat ihren Preis. Das weiß man besonders hier im Ruhrgebiet, einer Region, der die Kohleenergie ihren Stempel aufgedrückt hat. Tausende Bergleute ließen ihr Leben unter Tage oder starben an Staublunge. Ruß und Asche haben einmal die gesamte  Landschaft  mit einem Millimeter dicken Film überdeckt. </p>
<h2>Der Preis der Kohleenergie</h2>
<p>Auch heute noch zahlt die Region für die Energiegewinnung in der Vergangenheit einen hohen Preis. Immer wieder tut sich bei <dfn title="Ein Bergschaden, der vom Untergrund bis an die Erdoberfläche (in der Bergmannssprache „Tag“ genannt) durchbricht.">Tagebrüchen</dfn> die Erde auf. Keiner weiß genau, welche Folgen es einmal haben wird, wenn die <dfn title="Bergmannssprache: Entfernen des Grubenwassers aus dem Untertagebereich">Wasserhaltung</dfn> der Bergwerke abgestellt wird. Unzählige Pumpen halten die Zechenstollen vom Grundwasser frei oder müssen das Wasser aus Bächen in Flüsse pumpen, die wegen der Erdabsenkungen höher gelegt worden sind als das Umland. </p>
<h2>Das Rest-Risiko das schon lange keines mehr ist</h2>
<p>Die Gewinnung von Energie ist eine  Aufgabe der Wirtschaft, und die Eingrenzung der Risiken für Mensch und Umwelt eine wesentliche der Politik. Jede Art der Energiegewinnung hat auch Nachteile, doch die Atomenergie birgt ein Risiko das nicht tragbar ist: Die Verstrahlung einer Region nach einem „Größten anzunehmendem Unfall – GAU“ für tausende Jahre. Die Atomlobbyisten sprechen von einem „zu vernachlässigendem Rest-Risiko“, dessen Eintritt sehr unwahrscheinlich ist. In meinem Leben gab es bisher drei Kernschmelzen in Atomkraftwerken: Harrisburg 1979, Tschernobyl 1986 und jetzt Fukushima. Das „zu vernachlässigendes Rest-Risiko“ ist also schon dreimal Wirklichkeit geworden! Deshalb bin ich Heute mit meiner Familie nach Bochum gefahren um gegen die Verlängerung der Laufzeiten deutscher Kraftwerke zu protestieren. </p>
<p><div id="attachment_440" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a href="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/anti-atomkraft-bochum-transparent.jpg"><img src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/anti-atomkraft-bochum-transparent.jpg" alt="Anti-Atomkraft Demonstration in Bochum vor dem Hauptbahnhof. Der Spruch auf einem Transparent Harrisburg - Tschernobyl - Fukuschima - Schluss jetzt" title="Anti-Atomkraft Demonstration in Bochum vor dem Hauptbahnhof." width="590" height="362" class="size-full wp-image-440 colorbox-438" /></a><p class="wp-caption-text">500 Menschen demonstrierten in Bochum gegen die Laufzeitverlängerung deutscher Kraftwerke. Reaktion auf die Kernschmelzen in Fukuschima. © Dietrich Hackenberg</p></div>
<hr />

<a href='http://blog.lichtbild.org/?attachment_id=461' title='Pressespiegel in der Bahnhofsbuchhandlung am Tag der Demonstration in Bochum. '><img width="290" height="290" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/anti-atomkraft-bochum-pressespiegel-290x290.jpg" class="attachment-thumbnail colorbox-438" alt="Pressespiegel am Tag der Demonstration in Bochum." title="Pressespiegel in der Bahnhofsbuchhandlung am Tag der Demonstration in Bochum." /></a>
<a href='http://blog.lichtbild.org/?attachment_id=462' title='Die Demonstration in Sichtweite des Foerderturms am Bergbaumuseum-Bochum.'><img width="290" height="290" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/anti-atomkraft-bochum-foerderturm-290x290.jpg" class="attachment-thumbnail colorbox-438" alt="Die Demonstration in Sichtweite des Foerderturms am Bergbaumuseum-Bochum." title="Die Demonstration in Sichtweite des Foerderturms am Bergbaumuseum-Bochum." /></a>
<a href='http://blog.lichtbild.org/?attachment_id=463' title='Vorbei an einem Solar-Hochhaus am Innenstadt-Ring in Bochum.'><img width="290" height="290" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/anti-atomkraft-bochum-solarhaus-290x290.jpg" class="attachment-thumbnail colorbox-438" alt="Vorbei an einem Solar-Hochhaus am Innenstadt-Ring in Bochum." title="Vorbei an einem Solar-Hochhaus am Innenstadt-Ring in Bochum." /></a>
<a href='http://blog.lichtbild.org/?attachment_id=464' title='Stop des Demonstrationszuges vor den Bochumer Stadtwerken.'><img width="290" height="290" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/anti-atomkraft-bochum-stadtwerke-290x290.jpg" class="attachment-thumbnail colorbox-438" alt="Atomkraft? Nein Danke - Fahne mit Faust weht vor den Bochumer Stadtwerken" title="Stop des Demonstrationszuges vor den Bochumer Stadtwerken." /></a>
</p>
<hr />
<h3>Externe Links zum Thema Harrisburg und Tschernobyl</h3>
<ul>
<li><a title="eines tages Zeitgeschichten auf spiegel online" href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/3849/das_amerikanische_tschernobyl.html">Das amerikanische Tschernobyl</a><br />
Harrisburg in &#8220;eines tages &#8211; Zeitgeschichten auf spiegel online&#8221;</li>
<li><a title="Greenpeace – Ablauf des Unfalls in Tschernobyl" href="http://www.greenpeace.de/tip/themen/atomkraft/atomunfaelle/artikel/der_unfall/">Der Unfall</a><br />
Greenpeace – Ablauf des Unfalls in Tschernobyl</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Besetzt – Geschichten im Stillen Örtchen</title>
		<link>http://blog.lichtbild.org/fotografie/besetzt-geschichten-im-stillen-oertchen/2011/03/</link>
		<comments>http://blog.lichtbild.org/fotografie/besetzt-geschichten-im-stillen-oertchen/2011/03/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 20:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hacky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Oral History]]></category>

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		<description><![CDATA[Toilettenmann Torsten: "Ich habe Fachkraft für Lagerwirtschaft gelernt. Durch Zufall bin ich hier in die Dienstleistung rein gerutscht und hab mal auf Probe gearbeitet. Hier hat man viel Kontakt mit Leuten, da habe ich gemerkt, das ist ganz dein Dingen." Interview und Fotografie für die Ausstellung BESETZT!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_388" class="wp-caption alignleft" style="width: 600px"><a href="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/klofrau-klomann.jpg"><img src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/klofrau-klomann.jpg" alt="Klofrau und Klomann vor der WC-Anlage in einem Dortmunder Karstadt-Kaufhaus" title="Klofrau und Klomann vor der WC-Anlage in einem Dortmunder Karstadt-Kaufhaus" width="590" height="444" class="size-full wp-image-388 colorbox-320" /></a><p class="wp-caption-text">Doris und Torsten betreuen eine WC-Anlage in einem Dortmunder Karstadt-Kaufhaus. Als Angestellte eines Pächters wechseln sie sich in Früh- und Spätschichten ab. © Dietrich Hackenberg </p></div>
<p><strong>Die Klofrau Doris und der Klomann Torsten aus Dortmund erzählen von ihrem &#8220;Arbeitsplatz Toilette&#8221;. Bilder und Interview von mir, zuletzt gezeigt in der Ausstellung „BESETZT! Geschichten im Stillen Örtchen“ in Oberhausen. Hier Auszüge und Impressionen der Ausstellung, zu der jetzt auch ein Katalog erschienen ist. </strong></p>
<p>„BESETZT! Geschichten im Stillen Örtchen“  informiert über die Kulturgeschichte der Toilette und  präsentiert die Historie der „Sanitär-Hygiene“. Jedes der zwanzig  Mobil-Toiletten  widmet sich einem Thema: Klo-Geschichte, Film-Klo, Kunst-Klo, Sex-Klo, Arbeitsplatz: Klo, Klo-Technik,  Klo-Papier&#8230;. Zuletzt gezeigt wurde das Ensemble auf der Emscherinsel in Oberhausen. Hier der informative <a href="http://www.lichtbild.org/pdf_blog/besetzt-ausstellung-folder.pdf" target="_blank">Folder der Ausstellung BESETZT! als PDF<br />
</a></p>
<h2>Arbeitsplatz: Klo</h2>
<p>Das Thema &#8220;Arbeitsplatz: Klo&#8221; habe ich zusammen mit Hediye Hackenberg bearbeitet. Es war nicht leicht eine „Klofrau“ zu finden, die öffentlich zu Ihrem Beruf steht. Letztenendes haben wir sogar noch einen &#8220;Klomann&#8221; entdeckt. Doris und Torsten sprechen selbstverständlich und selbstbewusst über positive und negative Aspekte ihrer Arbeit:  </p>
<div id="attachment_321" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/toiletten-mann.jpg"><img class="size-medium wp-image-321 colorbox-320" title="Der Toilettenmann vor der Toilettenanlage im Tiefgeschoss vom Karstadt Dortmund" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/toiletten-mann-300x199.jpg" alt="Der Toilettenmann vor der Toilettenanlage im Tiefgeschoss vom Karstadt Dortmund" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Der Toilettenmann vor der Toilettenanlage im Tiefgeschoss vom Karstadt Dortmund. © Dietrich Hackenberg</p></div>
<blockquote><p><cite>Torsten: </cite>Ich habe Fachkraft für Lagerwirtschaft gelernt. Durch Zufall bin ich hier in die Dienstleistung rein gerutscht und hab mal auf Probe gearbeitet. Hier hat man viel Kontakt mit Leuten, da habe ich gemerkt, das ist ganz dein Dingen. Und man hat keinen Vorarbeiter hinter sich. Man ist so gesehen sein eigener Chef. Einziger Nachteil ist, man kriegt hier keine Sonne ab.</p></blockquote>
<div id="attachment_334" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/wc-dienstleistungen-toilettenmann.jpg"><img class="size-medium wp-image-334 colorbox-320" title="WC-Dienstleistungen steht auf dem Hemd von Torsten, der gerade einmal durchwischt." src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/wc-dienstleistungen-toilettenmann-300x199.jpg" alt="WC-Dienstleistungen steht auf dem Hemd von Torsten, der gerade einmal durchwischt." width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">WC-Dienstleistungen steht auf dem Hemd von Torsten, der gerade einmal durchwischt. © Dietrich Hackenberg</p></div>
<blockquote><p><cite>Torsten: </cite>Ich selber bezeichne mich als WC-Mann oder sag auch schon mal: ich bin der Klofrau-Mann.</p></blockquote>
<div id="attachment_336" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/toilette_oeffentlich_kleingeld.jpg"><img class="size-medium wp-image-336 colorbox-320" title="Auf der Suche nach Kleingeld für die Toilette" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/toilette_oeffentlich_kleingeld-300x199.jpg" alt="Auf der Suche nach Kleingeld für die Toilette" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Auf der Suche nach Kleingeld für die Toilette. © Dietrich Hackenberg</p></div>
<blockquote><p><cite>Doris:</cite>Wir dürfen nichts verlangen, es wird gespendet. In einer Kaufhaustoilette ist es freiwillig. Aber 30 Cent finde ich ist angebracht für eine saubere Toilette, ich bin ja nicht gierig.</p></blockquote>
<div id="attachment_340" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/toilette-kasse-auge.jpg"><img class="size-medium wp-image-340 colorbox-320" title="Die Toiletten-Kasse mit selbst gemaltem Hinweisschild" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/toilette-kasse-auge-300x199.jpg" alt="Die Toiletten-Kasse mit selbst gemaltem Hinweisschild" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Die Toiletten-Kasse mit selbst gemaltem Hinweisschild.© Dietrich Hackenberg</p></div>
<blockquote><p><cite>Doris und Torsten: </cite>Es gibt Leute, die zahlen, und welche die zahlen nicht. Die haben so kleine Tricks: Manche ziehen ihr Portemonnaie raus, tun so als suchen sie Geld, aber stecken das Portemonnaie wieder ein und weg sind sie. Andere nehmen ein Geldstück, aber klacken nur oben auf die Kasse drauf. Das hört man. Mit der Zeit erkennt man schon am Geräusch, ob und wie viel die Leute rein geschmissen haben.</p></blockquote>
<hr />
<h3>Bildstrecke: Ausstellung BESETZT im Niederrhein-Stadion in Oberhausen</h3>

<a href='http://blog.lichtbild.org/?attachment_id=353' title='Ausstellung &quot;Besetzt&quot; im Sommer 2010 auf dem Gelände des Niederrhein-Stadions in Oberhausen'><img width="290" height="290" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/besetzt-ausstellung-schild-290x290.jpg" class="attachment-thumbnail colorbox-320" alt="Ausstellungsschild Besetzt" title="Ausstellung &quot;Besetzt&quot; im Sommer 2010 auf dem Gelände des Niederrhein-Stadions in Oberhausen" /></a>
<a href='http://blog.lichtbild.org/?attachment_id=358' title='Zwanzig  Mobiltoiletten werden zu Ausstellungsräumen'><img width="290" height="290" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/besetzt-toilettenhaeuschen-kind-290x290.jpg" class="attachment-thumbnail colorbox-320" alt="Ein Mädchen öffnet eine der Mobiltoiletten" title="Zwanzig  Mobiltoiletten werden zu Ausstellungsräumen" /></a>
<a href='http://blog.lichtbild.org/?attachment_id=359' title='Zwei Besucherinnen besichtigen das Themenklo &quot;Arbeitsplatz: Klo&quot;'><img width="290" height="290" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/besetzt-ausstellung-besucher-290x290.jpg" class="attachment-thumbnail colorbox-320" alt="Zwei Besucherinnen besichtigen das Themenklo &quot;Arbeitsplatz: Klo&quot;" title="Zwei Besucherinnen besichtigen das Themenklo &quot;Arbeitsplatz: Klo&quot;" /></a>
<a href='http://blog.lichtbild.org/?attachment_id=360' title='Besetzt Arbeitsplatz: Klo'><img width="290" height="290" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/besetzt-arbeitsplatz-toilette-290x290.jpg" class="attachment-thumbnail colorbox-320" alt="Besetzt Arbeitsplatz: Klo" title="Besetzt Arbeitsplatz: Klo" /></a>
<a href='http://blog.lichtbild.org/?attachment_id=361' title='Filmteam '><img width="290" height="290" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/besetzt-ausstellung-fimteam-290x290.jpg" class="attachment-thumbnail colorbox-320" alt="Filmteam vor Toilettenhäuschen" title="Filmteam" /></a>
<a href='http://blog.lichtbild.org/fotografie/besetzt-geschichten-im-stillen-oertchen/2011/03/attachment/besetzt_ausstellungsflyer/' title='Besetzt!, Titel des Ausstellungsflyers'><img width="253" height="290" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/besetzt_ausstellungsflyer-253x290.jpg" class="attachment-thumbnail colorbox-320" alt="Besetzt!, Titel des Ausstellungsflyers" title="Besetzt!, Titel des Ausstellungsflyers" /></a>

<hr />
<h3>Filmdokumentation: Ausstellung BESETZT im Niederrhein-Stadion in Oberhausen</h3>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/1RA1Ei5rweM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<hr />
<h2>Ausstellungskatalog</h2>
<p>Zur Ausstellung ist auch ein Katalog erschienen: BESETZT! Geschichten im stillen Örtchen. Herausgegeben von Dr. Jochen Stemplewski Emschergenossenschaft / Lippeverband Essen 2010. ISBN 978-3-9814036-0-2</p>
<div id="attachment_378" class="wp-caption aligncenter" style="width: 600px"><img class="size-full wp-image-378 colorbox-320" title="Besetzt: Arbeitsplatz Klo, Aufklapper im Ausstellungskatalog" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/03/besetzt_katalog_arbeitsplatz_klo.jpg" alt="Besetzt: Arbeitsplatz Klo, Aufklapper im Ausstellungskatalog" width="590" height="266" /><p class="wp-caption-text">Besetzt: Arbeitsplatz Klo, Aufklapper im Ausstellungskatalog</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Sehen, was hinter den Bergen ist</title>
		<link>http://blog.lichtbild.org/migration/sehen-was-hinter-den-bergen-ist/2011/02/</link>
		<comments>http://blog.lichtbild.org/migration/sehen-was-hinter-den-bergen-ist/2011/02/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 15:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hacky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gastarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Oral History]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Türken]]></category>

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		<description><![CDATA[Fernando Pampillón Miguez, Gastarbeiter aus Spanien: „Da stand ich im Nebel, fühlte mich allein in einem fremden Land, gleich würde meine Arbeit beginnen und ich wusste nicht wie ich hinkommen sollte.“ Das Interview von 2004, erscheint jetzt in einem Schulbuch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_127" class="wp-caption alignleft" style="width: 219px"><a href="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/02/Pampillon_Miguez.jpg"><img class="size-medium wp-image-127 colorbox-123" title="Fernando Pampillón Miguez beim Interview in der Gaststätte seiner Frau im &quot;La Paloma&quot; in Dortmund 2004 " src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/02/Pampillon_Miguez-209x300.jpg" alt="Fernando Pampillón Miguez beim Interview 2004 in der Gaststätte seiner Frau &quot;La Paloma&quot; in Dortmund" width="209" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Fernando Pampillón Miguez beim Interview 2004 in der Gaststätte seiner Frau im &quot;La Paloma&quot; in Dortmund. © Dietrich Hackenberg</p></div>
<p><strong>Fernando Pampillón Miguez, „Gastarbeiter“ aus Spanien, spricht kein Deutsch. Er verpasst seine Bus-Station beim Opel-Werk II in Bochum – Albtraum für einen Arbeitsmigranten. Das Interview von 2004 erscheint jetzt in einem Schulbuch des Schroedel-Verlages.</strong></p>
<p>So richtig warm wurde ich nicht mit dem portugiesischen Rentner, der mir von seiner Ankunft als „Gastarbeiter“ mit dem Sammeltransport am Bahnhof Deutz berichten sollte. Der war zu sehr mit seiner Gegenwart beschäftigt, als von Dingen zu erzählen die vierzig Jahre zurücklagen. Der Wirt hinter dem Tresen der spanischen Kneipe „La Paloma“ im Dortmunder Norden hatte die ganze Zeit intensiv unserem Gespräch gelauscht. Plötzlich platzte es aus ihm heraus: „Er selbst sei einer der Letzten gewesen, die 1972 als Arbeitsmigranten aus Spanien nach Deutschland gekommen sind.“ Eine Anekdote nach der anderen quoll aus seinem Mund. Bewegende wie die, als er sich auf dem Weg zur Arbeit mangels Deutsch-Kenntnissen immer mehr verfranst und schließlich im Nebel verirrt. Sie gleicht einem jener klassischen Albträume, die einen regelmäßig vor wichtigen Prüfungen quälen. Man muss irgendwo pünktlich erscheinen, aber statt vorwärts zu kommen, entfernt man sich immer weiter von seinem Ziel. Hier seine Geschichte die bald auch im Schulbuch “wortstark 9″ bei Schrödel/Westermann erscheinen wird. </p>
<blockquote><p><cite>Fernando Pampillón Miguez: </cite>„Ich war zehn Jahre alt, als mein Vater nach Deutschland arbeiten ging. Meine Mutter und wir Kinder blieben zurück in Spanien. Das erste Paket, das mein Vater schickte enthielt ein Transistorradio. Weil seine Arbeitskraft fehlte, arbeitete ich oft auf unserem Feld statt in die Schule zu gehen. Dann hielt ich beim Kartoffelpflanzen das Radio an mein Ohr und hörte Romane.<br />
Vater war quasi Analphabet als er nach Deutschland ging. Irgendwie hat er sich dort das Schreiben beigebracht. Wie er das geschafft hat weiß ich nicht, auf jeden Fall musste ich die Briefe mehrmals lesen, um zu einem Ergebnis zu kommen.<br />
Mit Dreizehn hatte ich meinen ersten Job als Aushilfe in einem Supermarkt. Zwei Jahre später habe ich dann in einer Keramikfabrik angefangen. Eine harte Arbeit, die schweren Säcke mit Gips haben wir per Hand vom LKW abgeladen. Zu dieser Zeit hatte ich eigentlich drei Jobs. Nachmittags ab fünf habe ich nämlich wieder im Supermarkt gearbeitet und ab acht war ich dann Vorführer im Kino. Viel Arbeit für wenig Geld, doch für mich war es genug, denn ich musste Zuhause nichts abgeben.<br />
Letztlich habe ich mich um eine Stelle in Deutschland beworben, um zu sehen, ‚was hinter den Bergen ist’. Mein Vater war inzwischen bei der Adam Opel AG in Rüsselsheim, ich wurde ins Opel Werk II nach Bochum vermittelt. Die erste Zeit war hart, weil ich nicht gewohnt war für mich selbst zu sorgen, was kochen und waschen angeht. Das größte Problem aber war die Sprache. Von Opel haben wir ein Heft geschenkt bekommen &#8220;Deutsch für Fremde&#8221;. Aber es dauerte bis man sich richtig verständigen konnte, und man geriet oft in schwierige Situationen. Mein Zimmerkollege im Wohnheim arbeitete im Opel Werk I. Sein Weg war weiter, deshalb musste er früher aufstehen und beim Losgehen weckte er mich immer. Einmal bin ich mit ihm aufgestanden und wir haben zusammen den Bus zur Frühschicht genommen. Wir haben uns unterhalten und es war neblig. Prompt habe ich meine Haltestelle verpasst. Nun, ich hatte noch Zeit, bin also mit dem Kollegen an der nächsten Haltestelle raus, um den Bus zurück zu nehmen. In den nächsten Bus bin ich rein, aber ich hab nur auf die Nummer geguckt, nicht auf die Richtung und entfernte mich immer weiter von meinem Ziel. An der Endstation bin ich dann raus. Ich überlegte mir, an der Telefonzelle ein Taxi zu rufen, aber wie sollte ich ohne Deutsch klarmachen, was ich wollte.<br />
Da stand ich im Nebel, fühlte mich allein in einem fremden Land, gleich würde meine Arbeit beginnen und ich wusste nicht wie ich hinkommen sollte. Mir fiel nichts Besseres ein, also bin zu Fuß los in die Richtung, aus der ich gekommen war. Der Nebel wurde immer dichter und mein Herz fing an zu flattern. Ich fühlte mich wie in einem Ozean, nicht wissend wo Land, oder wo Wasser ist. Nach acht Stunden Fußmarsch bin ich dann wieder im Wohnheim angekommen. Ich weiß heute noch nicht, wo ich damals alles lang gelaufen bin.<br />
Nach der Erfahrung hab ich so schnell wie möglich versucht Deutsch zu lernen. In Spanien hab ich mir ein dickes Wörterbuch gekauft, damit auch jede Vokabel übersetzen kann. Das Buch habe ich zusammen mit einer Flasche Parfüm in den Koffer gepackt. Irgendwo beim Transport ist die Flasche zerbrochen und das Buch hat das Parfüm aufgesogen. Wenn ich heute ein Wort nachschlage, weht noch immer der Duft in meine Nase.“</p></blockquote>
<p>Eine seiner Anekdoten, habe ich nicht in diese Geschichte übernommen. Er erzählte, er habe immer Angst vor den türkischen Arbeitsmigranten im Wohnheim gehabt. Erklären konnte er sich das nicht, denn eigentlich wären die alle in Ordnung gewesen. Wir haben uns dann zusammengereimt, dass dies zusammenhängt mit der Erinnerung der Spanier an die <dfn title="Muslimische Berberstämme aus Nordafrika, die im 7.Jahrhundert zusammen mit den Arabern Teile der Iberischen Halbinsel eroberten.">Mauren</dfn>, die bis ins 13. Jahrhundert in Teilen Spaniens geherrscht haben. Die Angst vor den Muslimen habe er quasi als nationales Erbe übernommen. Naja&#8230; wir sind beide keine Psychologen gewesen. </p>
<div id="attachment_131" class="wp-caption alignright" style="width: 245px"><a href="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/02/spanisch-deutsches_lexikon.jpg"><img class="size-medium wp-image-131 colorbox-123" title="Das Spanisch-Deutsche Lexikon von Fernando Pampillón Miguez" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/02/spanisch-deutsches_lexikon-235x300.jpg" alt="Das Spanisch-Deutsche Lexikonvon Fernando Pampillón Miguez" width="235" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Das Spanisch-Deutsche Lexikon von Fernando Pampillón Miguez. © Dietrich Hackenberg</p></div>
<hr />
<h3>Externe Links zum Thema Arbeitsmigration</h3>
<ul>
<li><a title="Link zu" href="http://www.angekommen.com/iberer/index.html">angekommen &#8211; Bahnhof Köln Deutz</a><br />
Webseite zur &#8220;Gastarbeiter&#8221; Einwanderung aus<br />
Spanien auf der auch die Geschichte von<br />
Fernando Pampillón zu finden ist</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<title>Metadaten sichern das Urheberrecht im Internet</title>
		<link>http://blog.lichtbild.org/fotografie/metadaten-sichern-das-urheberrecht-im-internet/2011/02/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 13:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hacky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotopraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Metadaten]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Kopieren und Speichern werden Bilddateien aus dem Webseitenumfeld mit Bildtitel und Urheberangabe gelöst. Nur eine Beschriftung in den <dfn title="Eingebundene Daten, die über Autor, Inhalt, Copyright informieren und mit bestimmten Programmen einsehbar sind">Dateiinformationen</dfn> verknüpft auf Dauer eine Bilddatei und wichtige Bildinformationen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_87" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><img class="size-medium wp-image-87 colorbox-86" title="Speichern mit rechtem Mausklick in einen Bildordner – das Bild wird herausgelöst aus der Struktur der Webseite, die erklärende Bildtitel und Quellenangabe enthält." src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/02/cappenberg_IPTC.jpg" alt="Speichern eines Bildes mit rechtem Mausklick." width="590" height="346" /><p class="wp-caption-text">Speichert man mit rechtem Mausklick eine Bilddatei in einen Ordner auf dem Computer, wird das Bild aus der Informations-Struktur der Webseite herausgelöst. Der erklärende Bildtitel und Quellenangabe auf der Webseite werden nicht mit kopiert.</p></div><br />
<strong>Beim <em>Kopieren</em> oder <em>Speichern unter </em>von Fotos aus Webseiten gehen wichtige Informationen verloren, wenn die Bilder nicht in den <dfn title="Eingebundene Daten, die über Autor, Inhalt, Copyright informieren und mit bestimmten Programmen einsehbar sind">Metadaten</dfn> beschriftet sind.</strong></p>
<p>Mit rechtem Mausklick werden täglich Bilder von Webseiten auf Computer gespeichert. Auf den Internetseiten, denen die Bilder entnommen werden, stehen unter der Fotos meist Bildbeschreibung und der Name des Urhebers. Auf dem Computer liegen die gespeicherte Fotos nun losgelöst von diesen Informationen. Und schnell ist vergessen, von welcher Webseite die Fotos eigentlich stammen! Bildersuchmaschinen wie Google lösen in der Ergebnisanzeige von vorne herein das Bild aus seiner Webseite und der dazugehörigen Bildbeschreibung.<br />
Deshalb werden in digitale Fotos Textinformationen eingebunden. Diese Dateiinformationen zeigen den Urheber des Bildes, nennen seine Kontaktdaten, bieten eine detaillierte Beschreibung des Bildes und geben Kamera-Daten an. Die eingebunden Infos werden Metadaten bzw. <dfn title="International Press Telecommunications Council (IPTC) ist der Weltverband von Nachrichtenagenturen und Zeitungen für die technische Normierung des Nachrichtenaustausches">IPTC</dfn>-Informationen genannt.</p>
<h2>Metadaten einsehen</h2>
<p>Seit Windows-Vista kann man beim rechtem Mausklick auf eine Bilddatei über „Eigenschaften/Details“ Teile der Dateiinformationen einsehen. Es ist eine eingeschränkte Übersicht der Metadaten Titel, Autor, Copyright und einige Kameradaten.<br />
Mehr Informationen lassen sich mit mit Bildbearbeitungsprogrammen auslesen:<br />
In den Adobe-Bildbearbeitungsprogrammen Photoshop und Bridge findet man die Metadaten unter dem Menüpunkt „Datei/Dateiinformationen“. Bei der kostenlosen Google-Fotobearbeitungssoftware Picasa im Hauptmenü unter „Ansicht/Eigenschaften“. Hier Screenshots dieser Programme:</p>
<hr />
<h3>Bildstrecke: Anzeige von Dateiinformationen in verschiedenen Programmen</h3>
<p>
<a href='http://blog.lichtbild.org/?attachment_id=92' title='Im Vista Eigenschaften-Fenster/Details werden Teile der Dateiinformationen angezeigt'><img width="50" height="50" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/02/vista_details-50x50.jpg" class="attachment-mini-thumbnail colorbox-86" alt="Im Vista Eigenschaften-Fenster/Details werden Teile der Dateiinformationen angezeigt" title="Im Vista Eigenschaften-Fenster/Details werden Teile der Dateiinformationen angezeigt" /></a>
<a href='http://blog.lichtbild.org/?attachment_id=93' title='Dateiinformationen und Metadaten in Adobe-Bridge'><img width="50" height="50" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/02/bridge_dateiinformationen-50x50.jpg" class="attachment-mini-thumbnail colorbox-86" alt="Dateiinformationen und Metadaten in Adobe-Bridge" title="Dateiinformationen und Metadaten in Adobe-Bridge" /></a>
<a href='http://blog.lichtbild.org/?attachment_id=94' title='Das Programm Adobe-Bridge zeigt die Dateiinformationen über Datei/Dateiinformationen im Popupfenster so an'><img width="50" height="50" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/02/bridge_dateiinformationen_nah-50x50.jpg" class="attachment-mini-thumbnail colorbox-86" alt="Das Programm Adobe-Bridge zeigt die Dateiinformationen über Datei/Dateiinformationen im Popupfenster so an" title="Das Programm Adobe-Bridge zeigt die Dateiinformationen über Datei/Dateiinformationen im Popupfenster so an" /></a>
<a href='http://blog.lichtbild.org/?attachment_id=95' title='Metadaten-Anzeige rechts unten  im Programm Adobe-Bridge'><img width="50" height="50" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/02/bridge_metadaten_nah-50x50.jpg" class="attachment-mini-thumbnail colorbox-86" alt="Metadaten-Anzeige rechts unten im Programm Adobe-Bridge" title="Metadaten-Anzeige rechts unten  im Programm Adobe-Bridge" /></a>
<a href='http://blog.lichtbild.org/?attachment_id=96' title='Im Programm Google-Picasa werden unter dem Menüpunkt Ansicht/Eigenschaften die Dateiinformationen angezeigt'><img width="50" height="50" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/02/picasa_eigenschaften-50x50.jpg" class="attachment-mini-thumbnail colorbox-86" alt="Im Programm Google-Picasa werden unter dem Menüpunkt Ansicht/Eigenschaften die Dateiinformationen angezeigt" title="Im Programm Google-Picasa werden unter dem Menüpunkt Ansicht/Eigenschaften die Dateiinformationen angezeigt" /></a>
<a href='http://blog.lichtbild.org/?attachment_id=97' title='Google-Picasa nutzt andere Bezeichnungen als Bridge um dieselben Dateiinformationen anzuzeigen.'><img width="50" height="50" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/02/picasa_eigenschaften_nah-50x50.jpg" class="attachment-mini-thumbnail colorbox-86" alt="Google-Picasa nutzt andere Bezeichnungen als Bridge um dieselben Dateiinformationen anzuzeigen." title="Google-Picasa nutzt andere Bezeichnungen als Bridge um dieselben Dateiinformationen anzuzeigen." /></a>

<hr />
<p>Trotz dieser sinnvollen Funktion sind die meisten Bilddateien im Web nicht in den Dateiinformationen beschriftet. Viele Fotografen bzw. Archive füllen die Metadaten in den IPTC-Informationen nicht aus. Und manche Contentmanagement-Programme für Webseiten löschen sogar schon eingetragene Metadaten. Zum Beispiel mein Blogger-Programm WordPress entfernt die Dateiinformationen aus den Bilddateien, die es verkleinert bzw. beschneidet. Auch Photoshop löscht bis zur Version CS3 bei “Speichern für’s Web” schon eingetragene Metadaten.</p>
<h2>Dateiinformationen nachträglich eintragen</h2>
<p>Als Webseitenbetreiber sollte man solche Bilddateien auf dem Server nachträglich zumindest mit Copyright-Informationen beschriften. Mit Programmen wie Adobe-Bridge kann man mehrere Dateien im (synchronisierten) lokalen Image Ordner auf einmal beschriften und dann mit dem Ftp-Programm erneut uploaden. Die Metadaten besitzen bei ausführlicher Beschriftung eine Dateigröße von circa 10 Kilobyte pro Datei. Wenn man auf Kameradaten verzichtet, gehen noch einmal 2 KB davon ab. Angesichts des hohen Nutzwertes der Metadaten eine zu vernachlässigende Größe.<br />
So bleiben Bilddateien, die aus Webseiten heraus gelöst worden sind, auch auf Dauer identifizierbar.</p>
<hr />
<h3>Externe Links zum Thema IPTC-Informationen</h3>
<ul>
<li><a title="Link zur fotocommunity" href="http://www.fotocommunity.de/info/IPTC-Daten_unterst%FCtzende_Software">IPTC-Daten unterstützende Software<br />
</a>Artikel der fotocommunity</li>
<li><a title="Link zu wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/IPTC-NAA-Standard">IPTC-NAA-Standard<br />
</a>Artikel aus wikipedia</li>
<li><a title="Link zu fotofinder" href="http://www.fotofinder.com/de/pdf/bildbeschriftungs-manual.pdf">bildbeschriftungs-manual.pdf</a><br />
PDF des Online-Bildarchivs Fotofinder, mit Hinweisen zur Beschriftung von Bilddateien</li>
</ul>
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		<title>Glänzende Maschinenteile fotografieren</title>
		<link>http://blog.lichtbild.org/fotografie/glaenzende-maschinenteile-fotografieren/2011/02/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 17:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hacky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotopraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Beleuchtung]]></category>
		<category><![CDATA[Industriefotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Form glänzender Gegenstände arbeitet man durch Einspiegeln von hellen und dunklen Flächen heraus. Egal ob ein Objekt 10cm oder 10 Meter groß ist, Methoden der Lichtgestaltung bleiben immer gleich. Hier mein Artikel mit Praxis-Tipp.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_17" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/02/industrie_beleuchtung_mann_maschine_01.jpg"><img class="size-medium wp-image-17  colorbox-16" title="Glänzende Maschinenteile in der Produktionshalle" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/02/industrie_beleuchtung_mann_maschine_01-250x300.jpg" alt="Glänzende Maschinenteile in der Produktionshalle" width="250" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Glänzende Maschinenteile in der Produktionshalle. © Dietrich Hackenberg</p></div>
<p><strong>Mein Praxis-Tipp: So beleuchte und fotografiere ich große spiegelnde Objekte on Location. Der Artikel enthält eine animierte <a title="Link zur Infografik &quot;Glänzende Maschinenteile fotografieren&quot;" href="http://lichtbild.org/infografik_industriefotografie_01.html" target="_self">Infografik</a></strong></p>
<p>Strahlt man hoch glänzende Metallgegenstände direkt mit einer Lampe oder einem Blitz an, spiegelt sich die Lichtquelle als überstrahlender Hotspots im Metall, aber das Objekt als Ganzes wirkt weiter dunkel. Glänzende Objekte bekommen erst eine deutliche Form, wenn sich helle Flächen in Ihnen spiegeln.</p>
<h2>Reflexflächen</h2>
<p>Die glänzenden Lackflächen eines Autos, das draußen steht, werden durch den weiten Raum des Himmels, der sich in ihnen widerspiegelt, geformt. In Dach, Kühlerhaube und Heck reflektieren Himmels-blau oder Wolken. Steht das Fahrzeug in einer Garage sind es die weißen Wände und die Decke, die sich im Lack spiegeln. Strahle ich die Wände mit einer Lichtquelle an, helle ich indirekt die Lackflächen des Wagens auf. Je nachdem welche Wand- oder Deckenflächen ich beleuchte, kann ich so das Erscheinungsbild des Fahrzeuges verändern.<br />
In den gewölbten lackierten Blechen eines Autos spiegelt sich fast der komplette umgebende Raum. Entsprechend große Fläche müssen ausgeleuchtet werden, will ich das ganze Fahrzeug aufhellen. In Studios für professionelle Autofotografie dient deshalb ein weiß gestrichenes bewegliche Deckensegel in einer Größe von circa 10 x 5 Meter als Hauptlichtquelle. Dieses hängt man gleich einem beweglichen Himmelszelt über das Auto und strahlt es mit Scheinwerfern oder Blitzen an.<br />
Ein Beispiel auf einer externen Webseite &#8211; &#8220;UniversalStudio&#8221; &#8211; <a title="Externer Link zu einem Foto Mietstudio" href="http://www.foto-film-mietstudio.de/universalstudio/popup/pop02.html " target="_blank">Blick in ein Mietstudio</a>.</p>
<h2>Lichtaufbau für zwei Maschinenteile mit Edelstahlelementen</h2>
<div id="attachment_18" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/02/licht_aufbau_industrie_01.jpg"><img class="size-medium wp-image-18  colorbox-16" title="Handyfoto meines Lichaufbaus in einer Industriehalle" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/02/licht_aufbau_industrie_01-300x225.jpg" alt="Handyfoto meines Lichaufbaus in einer Industriehalle" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Handyfoto meines Lichaufbaus in einer Industriehalle. © Dietrich Hackenberg</p></div>
<p>Nicht immer lassen sich große Objekte in ein Studio transportieren. Ich fotografiere häufig Maschinenteile aus Edelstahl vor Ort, in der Fabrik des Herstellers. Die Form dieser glänzenden Objekte arbeitete ich durch abwechselndes Einspiegeln von hellen und dunklen Flächen heraus. Entsprechend der Größe des Objektes muss ich Meter hohe Reflexflächen aufbauen. Dazu benutze ich weißen Hintergrundkarton auf der Rolle und Styropor- bzw. Depronplatten. Depron ist ein geschäumtes Material, feinporiger und glatter als Styropor. Doppelplatten in der Größe von je 80x120cm erhält man im Maler-Fachgeschäft. Zum Einspiegeln dunkler Flächen bzw. Abhalten von Streulicht verwende ich schwarzen Molton und sogenannte „Fahnen“. Fahnen sind mit dunklem Stoff bespannte Metallrahmen.</p>
<div id="attachment_20" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://lichtbild.org/infografik_industriefotografie_01.html "><img class="size-medium wp-image-20  colorbox-16" title="Infografik  „Glänzende Maschinenteile fotografieren“" src="http://blog.lichtbild.org/wp-content/uploads/2011/02/infografik_industrie_fotografie_01-300x179.jpg" alt="Infografik  „Glänzende Maschinenteile fotografieren“" width="300" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Infografik „Glänzende Maschinenteile fotografieren“ öffnet sich nach Klick auf das Bild. © Hediye und Dietrich Hackenberg</p></div>
<p>In einer animierten Infografik stelle ich hier am Beispiel der Fotografie zweier Maschinenteile meine Arbeitsweise vor.<br />
<a title="Link zur Infografik &quot;Glänzende Maschinenteile fotografieren&quot;" href="http://lichtbild.org/infografik_industriefotografie_01.html" target="_self">Infografik „Glänzende Maschinenteile fotografieren“</a> .<br />
Die Aufnahme habe ich mit Filmlampen umgesetzt. Das in der Fabrik vorhandene Grundlichtlicht habe ich mit verwendet. Ansonsten hätte ich auch die Tiefe des Hintergrundraumes beleuchten und von oben Licht auf die Objekte werfen müssen. Die Aufnahme habe ich intensiv in Photoshop nach bearbeitet.<br />
Ein solcher Beleuchtungsaufbau lässt sich auch mit Studioblitzen realisieren.</p>
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